für text und bild © Fridolin Ganter

Hier entsteht in Kürze meine neue Homepage ...
(sie ist noch alles andere als perfekt:

Was nicht voll kommen ist, kann keine wirkung haben,
die selbst voll kommen ist, perfekt es über ragen.

Aber "die perfekte welle" von Juli)

Ich spaltung im ab wehr vor gang

a) "Bin ich, bin ich"... (PeterLicht)
"in the backseat of my cadillac" (Hot Chocolate)?




b) Nein, Njura, Amanda und andere sind es gewesen.




Fridolin Ganter (*1959)

Es ist er laubt, ja er wünscht, diese bilder, texte oder teile da von unter an gabe der quelle nach je eigenem bedürfnis und zu je eigenem gebrauch zu kopieren, in sozialen netz werken zu posten, mit anderen web seiten zu verlinken, aus zu drucken oder (weiter schreibend) zu bearbeiten.

„Die erste freiheit der presse besteht darin, kein gewerbe zu sein. Dem schrift steller, der sie zum materiellen mittel her ab setzt, gebührt als strafe dieser inneren un freiheit die äussere, die zensur, oder viel mehr ist schon seine existenz seine strafe“; Marx in MEW 1, Berlin 1983, s. 71.

Und „äusserungen des schönen werden, zu revolutionärer wahrheit trans formiert, von uns allen pro duziert werden. Das ist der einzige weg her aus aus einer toten und tötenden ästhetik“; David Cooper, Von der not wendigkeit der freiheit, FaM 1976, s. 215.

Für etwaigen miss brauch meiner texte durch andere über nehme ich aus drücklich keine ver ant wortung.

Ausser dem ist es eigen’s unter sagt, diese bilder bzw. diesen text oder teile da von

ohne genehmigung des autor gewerblich oder in gewerblichen zu

sammen hängen, d. h. als ware, in profit orientierter art und

weise zu nützen.

Berlin 2013, für texte und bilder © Fridolin Ganter

 

DIE FABELHAFTE WELT DES EGON S.

 

arbeit’s titel eines roman puzzle;

ab 2006 in weiten teilen als privat druck in einer klein auflage

von höchsten’s 100 exemplaren vor veröffentlicht;

um fang ca. 480 seiten,

enthält:

 

a) Übergang’s menschen – schwellen kreaturen und Non multum – von wenig nicht viel, beide Berlin 2011 (als privat druck): An gesicht’s einer ver rückten welt – the time is out of joint –, in der dringende probleme auf regulative ideen warten – ich nenne nur die finanz märkte, die klima katastrofe, den atomaren ab fall und die rüstung’s spirale –, ist es an gebracht, in kosmo politischer ab sicht und ohne wahn oder angst zu leben und von seiner vernunft öffentlich gebrauch zu machen. In seinem selbst entwurf so wohl dem irr sinn als heuristischer methode als auch dem prodesse et delectare (nützen und erfreuen) des Horaz verpflichtet, wird – ironie des schicksal – der protagonist des roman, Egon S., vom schizofrenen bock zum gärtner. Vgl. youTube, neue texte, walpurgis nacht 2012.

b) Der teak holz schwäche-nde meister gesang, roman, Berlin 2008 (erschienen als privat druck): In diesem roman stellt sich der autor selbst als schreibender paranoiker dar. Dass das eine kenn zeichnung ist, die nicht zwang’s läufig gilt, sei an dieser stelle bemerkt. Es gibt andere mögliche welten ohne psychose trigger wie den genuss von halluzinogenen, aus schweifende bibel lektüre und rezeption von horror filmen, in denen sich autor persönlichkeiten von ihrem charakter panzer (W. Reich) – ihrer logischen über empfindlichkeit – ab gelöst haben und gummi geworden sind. Das ist die tiefere bedeutung von diesem text. Er ist nicht auto biografisch – natürlich fliessen eigene erlebnisse und beobachtungen – wie könnt es ander’s sein – mit ein. Dieser roman ist wie sein personal – Egon bin eh ich – ein fiktives konstrukt, das eine poetische all so dereistisch fantasmatische potenz besitzt.

c) Der freche paranoiker, roman versuch in fünf sätzen, Berlin 2007 (erschienen als privat druck): F. G.’s frecher paranoiker ist poet, verkehrt bei papa – seinem platten händler – schreibt an Dr. Angela Merkel offene briefe über die dicht kunst, glaubt an dunkel elfen und schmeisst seine flinte nicht ins korn. Viel mehr reinigt er sie jeden tag. Und des wegen ist die flinte sein freund.

d) Njura, Amanda und andere frauen.geschichten, Berlin 2006, (erschienen als privat druck): Njura, Amanda und andere freuen sich ihrer existenz, wenn da nicht der stich wäre, kein bienen stich zum essen, sondern der stich im busen, der ihnen und Egon S. sagt, sie seien hin und auf fällig worden; es gebe keine ästhetische wieder holung mehr, es gebe nur noch entweder liebe’s taten oder krankheit zum tode.

I. VERBRECHER SCHOSS AUF POLIZIST UND FLOH.(Ortho grafisches vor wort). Verteidigungswirtschaft” ist ein furcht ein flössendes wort un getüm; der artige germanismen werden in Ost Europa gerne an genommen; das sei teutonisch, das sei doitsch. „Mülldeponie” findet in Moskau so reissenden ab satz wie in Kiew und Krakau. „Sturmbandführer” oder auch „Bezirksschornsteinfegermeister” sind sprachliche duft marken, mit denen Deutschland sich der welt vor stellt. Sprachliche komplexität ist aller ding’s häufig nur er schlichener tief sinn.

Heidegger’s „Unzuhause” ist nicht besser als „Blumenkraftbewegung”. Weil sie nicht so hiess, war, wie ein dänischer witz weiss, flower power kein erfolg in der BRD.

Kriterium jeder autonomen poiesis muss nach wie vor „edle einfalt, stille grösse“ in aus druck und inne halt sein (Winckelmann spricht hier Peter Szondi zu folge in gegen sätzen.) Da gegen geraten der kanzlei stil, die regierung’s erklärung, die feiertag’s rede gern zu geschwollen, zu bombastisch und machen aus mücken „nach haltig“ elefanten. Hier für sind regeln und improvisierendes regel folgen, die behäbige struktur der „ideologischen staat’s apparate“ (nach Louis Althusser z. b. schule, kirche, presse...) verantwortlich.

Es ist schäbig, auf altes und so genannt bewährtes zu rück zu greifen, wenn einem zur reform des neuen nichts mehr ein fällt; das gilt nicht nur für die sprache, das gilt für jede reform. Folgende grunz sätze, such ich, hier zu beachten:

  1. Ein wort soll möglichst wenige silben haben. Komposition’s wut ist ver werflich. Grösste konkretion bzw. ver dichtung sind erstreben’s wert.

2.    Es gilt das fugen-s in einen sächsischen genitiv um zu deuten; adverbiale bestimmungen wie link’s, besten’s und da mal’s deute ich als zweiten fall. In meines erachten’s verwend’ ich ihn des weiteren absolut.

3.    An fänge von intonatorischen einheiten und eigen namen sind gross zu schreiben, alles andere klein.

4.    Siezen muss man weitest gehend ab schaffen.

5.    Ich bin klein – Du bleibt gross – da mit soll man spielen, wie man über haupt mit sprache spielen soll.

6.    Und verdoppel „s“ an stelle von „sz“ der tee kesselchen wegen.

7.    Vgl. die buch stäbliche les art von Kafka’s „vor dem gesetz“: Der land mann bitte an fang’s den tür wächter um „ein tritt in das gesetz“; da die tür all ein für ihn bestimmt war, konnte zu guter letzt nur Er „ein lass er halten“.

8.    Ent sprechend ist nach Ernst Jünger „Atome + Hamannsches H = <tiefen strukturell> Athome = At home“.

Innovatoren und archaisten streiten sich seit beginn der moderne – über ur zeiten zu verfügen, birgt ein moment von herrschaft. Sie ist zu brechen. Emanzipation von gewalt verhältnissen der vergangenheit ist nicht schimpf, sondern aus zeichnung.

Lasst uns mit der sprache an fangen, um nach und nach alle staat’s apparate um zu krempeln und etwas zu erreichen, was uns ein neues lied, ein besseres lied (Heine) singt. Das gränzen lose meiner sprache ist das gränzen lose meiner welt. Oder: Wir müssen den turm zu Babel immer weiter bauen, um uns un endlich zu ver ständigen.

PS. Bin aller ding’s nicht da gegen, dass nächste generationen die orthografie meiner texte modernisieren und be hut sam in ihr neu sprech (George Orwell) über setzen. Heisse ja nicht Günter Grass. Nobody’s perfect (Billy Wilder). Zwie denken schon immer meine sache gewesen. Hier nur noch so viel: meine nach dichtung, „Katarina und ihre lieb haber“, adaptiert Puschkin’s mat fassung von Cleopatra i suoi amanti. Das russische mat besteht aus drei worten, mit denen man alles sagen kann: Fallus (chui) – ficken (jebatj)... Auf das dritte f... (das schlimme ...otzenwort) – für Pandora’s büchse, aus der alles elend gekrochen sei oder noch kriech – habe ich hier an gesicht’s der Dänischen Königin ver zichtet;  (vgl. meine lesung dieses gedicht’s auf youtube/ fridolin ganter/ puschkinjam)

II. EXPOSÉ zu „DIE FABELHAFTE WELT DES EGON S.“ (ver kürzte und un voll ständige rekapitulation). Der prot agonist Egon S. ist schöpfer einer welt jenseit’s von schein und sein. Die wahrheit ist ihm zur fabel geworden, er verliert im lauf der geschichte zu nehmend die fähigkeit der realität’s prüfung, mögliches von wirklichem zu scheiden.

1. Zu an fang des roman liegt Egon wegen eines, wie er sagt, „stich’s im busen“ in einem kranken haus in Kopenhagen.

Der hut, diese hütte des kopf, den er auf setzte, als er mit Njura – eben fall’s einer patientin – ein kaufen ging – man nennt das milieu therapie, nie mand soll da hin gepflegt werden, dass er sich später im all tag nicht mehr zu recht finde – war blau, hatte nach hinten eine krempe und nach vorn einen sonnen schutz. Es war eigentlich eine damen kapuze, er hatte auf einer kommode wie herren los gelegen; als kopf putz zierten ihn goldene tupfer, die Egon an Seeland’s sterne er innerten.

Egon hatte all so mit Njura ein gekauft; er war zu rück auf die station gekommen und hatte den hut noch nicht ab gesetzt. Die grosse dame war wieder ein mal an wesend. Sie war nur zu besuch im kranken haus; Egon kennt sie bereit’s; sie sieht nach wie vor superb aus, ist vornehm gekleidet, hat edle gesicht’s züge und raucht wie ein schlot. Vor einiger zeit hat sie einer zweiten dame urlaub’s bilder gezeigt. Die reichte die ab bildungen Njura weiter und Egon konnte sie auch be wundern. Es waren fotos ohne personen; nur interieur, aber von kultiviertester mach art; gross zügige räume mit seltenen empire möbeln, einem sekretär aus er lesenen hölzern, einem fenster, durch das reich licht flutete, und vor hängen aus brokat. Kirsten, so hiess die jüngere dame, steckte Egon flüsternd, das habe sie 20 kronen pro tag gekostet. „So wenig“ entgegnete Egon, da könne er sich ja grad mal zwei kugeln eis für kaufen.

All so Egon hatte den hut noch nicht ab gesetzt und trat in den aufenthalt’s raum, in dem sich die grosse dame, deren namen Egon nie erfahren hat, eben fall’s be fand.

Egon sagte ihr guten tag und lüftete da bei seinen chapeau. Die grosse dame er widerte seinen gruss nicht, sondern sprach un wirsch, das sei ihrer. Egon tat ab bitte, das habe er nicht gewusst. Alle wüssten das hier, erwiderte die 60 jährige dame un gnädig. Entschuldigung, wider sprach Egon kühn, wenn er das nicht gewusst habe, dann hätten hier nicht alle da kenntnis von.

Da beendete die dame den disput – ganz Majestät – und schenkte ihm den hut.

2. Im weiteren verlauf des roman schildert Egon eine mögliche welt aus der per spektive der Dänischen Königin: „In Amalienborg hängt der haus segen schief. Egon’s post war ja auch zu merk würdig, hat auf merksamkeit er regt. Wer ist dieser Egon, der 2000 im Hvidovre Hospital einen hut von einer grossen dänischen dame be kommen haben will und in einem ihr gewidmeten, zu gesandten buch insinuiere, die grosse dänische dame sei Dronningen höchst persönlich? Der königliche personen schutz ist bereit’s auf die sache an gesetzt, ein an ruf beim kranken haus ergibt, es handle sich um einen schizofrenen tysker, der zwei mal – das erste mal 1981 – in Kopenhagen ein gelegt war. Ausser dem lässt Ihre Majestät seine anderen werke über setzen und sammelt geheim dienstliche informationen über ihn. Sie hatte keinen bock auf ver rückte deutsche – vor allem wenn sie romane schrieben und sie in diese romane her ein zogen. Egon hätte ja genügend schmutz verspritzt, dass an ihr etwas hängen bleibe. Was sollte diese be merkung über das russische mat, eine obszöne sprache mit der man alles sagen könne. Wer sei dieser idiot, der in ihrer gegen wart die worte fallus und ficken ge brauche und so gross zügig sei, auf das dritte f..., – da mit sei wohl sie gemeint – zu verzichten?“ (Vgl. youtube/ fridolin ganter/ enzian.)

In folge seiner post fühlt sich Egon gejagt. Es seien zu nehmend dänen in jenem platten laden gewesen, in dem Egon seine zeit ab sass. Er wusste, das war paranoia, und pfiff des wegen zu sätzlich medikamente ein. Im laden warnte man ihn, sie würden ihn invalidieren.

Es sei selbst schutz. Jede autonome aktion, jede genuine poiesis ziehe nach David Cooper den hass der reaktion auf sich; sich in raum und zeit frei zu bewegen, sei ein an schlag auf das system. Er nehme jetzt zum wieder holten mal eine pille. In dessen löste sich denn doch noch die geschichte mit der Königin in wohl wollen auf. Sie bietet ihm eine grosse summe da für, nicht mehr in seinen texten vor zu kommen. Über gabe des geld und der unterlassung’s er klärung ist stil und wunsch gerecht auf der Glienicker Brücke.

Denn noch leidet Egon immer öfter unter hohem stress. Er hat YouTube und Facebook intensiv ent deckt und platziert dort dateien mit an griffen auf Putin, Angela Merkel, an die er, Horaz imitierend, offene briefe über die dicht kunst gerichtet hatte, und den Bischof von Rom.

Er fühlt sich immer öfter über wacht; ausser dem lernt er im netz Lena A kennen und ver liebt sich in ihren esprit. Ein mal trifft er sie im wirklichen leben; doch streitet sie ab, es zu sein. Egon wird zu nehmend ver rückt, fürchtet an griffe auf sein leben. Am karneval der kulturen rennt er – eine million passanten sind auf den beinen – zehn minuten buch stäblich ums da sein. Er merkt, dass sein leiden auf Lena A ab färbt. Sie könne nicht mehr schlafen. Egon macht ihr im internet einen heirat’s an trag, den sie akzeptiert. Er müsse aber „hier“ kommen. Als sie im netz zwei wochen urlaub an kündigt, steht es für Egon fest, dass dieser urlaub not gedrungen sei.

Er vermutet sie in der Karl Bonhoefer Nerven Klinik, wo er sie be suchen möchte; (vgl. arbeit’s probe auf der nächsten seite). Schliesslich findet er sie – sei’s zu fall, sei’s geschick – in der Urban Klinik, wo er aus angst vor an schlägen unter getaucht ist. Sie be kommt, voll ständig ab gemagert, infusionen. Egon löst die ver lobung auf. Sie war für Lena eine falle worden, aus der sie sich durch hunger streik zu befreien suchte. Zum ab schied ver weigerte sie ihm ein „auf wieder sehen“, sagte „tschüs“.

3. Der roman endet mit zwei szenen aus einem imaginären dreh buch, deren erste auf wunsch denken und deren zweite auf apokalyptischer, die sprache ver schlagender angst be ruht. Egon be komme zum einen für eines seiner bücher einen preis in Stockholm. In einer rede dank er für diese ehrung. Als er ab trete, nähmen ihn zwei schwedische polizisten in zivil fest und führten ihn in hand schellen ab.

Es folgen als futur anterieur ein thesen papier, das Egon 30. 11. 2017 ans hauptportal der Deutschen Bank in FaM genagelt haben will und tiefer fall. Die zu letzerem ver wendete form ist die eines cut up. Schluss endlich rezitiert Egon ein eigenes reim loses, silben zählendes gedicht. Möglicher weise handelt es sich da bei um wort salat. Dieser würde als dann auf blossem un vermögen be ruhen. Egon wäre nicht mehr zur prosa des all tag’s – „wie? das kann ich auch? –, d. h. zum um gang mit anderen, fähig. Die wahrheit der dichtung wäre die „noth und das irrsaal“ des autor.

III. Aus dem nach wort. Ob wohl an scheinend ab geschlossen, ist mein roman denn noch alles andre als ein ganzes.

Viel mehr zerfällt er in klecker kram – so wohl der aus druck’s  als auch der in halt’s form nach, wechselt schein bar will kürlich zwischen erster und dritter person, was eine bedeutung’s ver einheitlichung ausser dem erschwert.

Die ent fernung von den normen der deutschen ortho grafie und die dar aus resultierende tendenz zu ein silbiger beredtsamkeit hemmen den fluss der rezeption ihrer seit’s. Dieser roman ist all so besten fall’s ein früchte korb, aus dem man sich – vögel gleich – her aus picken möchte, was einem schmeckt – die saftige traube – die lose aprikose – die gebär freudige birne.

Ja – es ist mit diesem roman wie mit dem obst. Obst wollte sie essen – nicht mirabellen – äpfel oder kirschen – und ist dar über ver hungert. Einen roman mocht sie lesen – nicht epische dichtungen – dramen oder dreh buch – poesie oder prosa – belletristik oder essayistik – und ist nimmer satt worden.

Er ist eine axt – vor über der epische welt zustand – ohne zimmer mann – ein geschoss ohne schütze – eine land schafft ohne gärtner – ein haus ohne bau meister. Hier ist ein erker – ein schorn stein hin zu gefügt; da fehlen tragende wände; die keller meiner literatur sind von ratten und lemuren bewohnt, der ganze dom vom ein sturz bedroht. Sein text begehrt

– es stirbt der banker Ackermann/ und Günter Grass ver endet, /was gehn mich diese macker an;/ das blatt hat sich gewendet –

mit allem nach druck – und erlöse Uns von dem bösen – die vor zeitige – krasse verblödung aller gross kopfeten. (Ich sage nicht: Tötet von Pierer, tötet Ackermann. Von Pierer ist ein ehren werter mann.)

Wie totalen institutionen das hand werk legen? (arbeit’s probe).Einer flog übers kuck kuck’s nest – der film mit Jack Nicholson – er zählt wie einer vom regen in die traufe gerät und zu letzt sogar sein leben ein büsst. So weit ist es“, räumt Egon ein, „mit mir noch nicht: Ich habe noch glaube, hoffnung und liebe.

Liebe vor allem zu meinem ein und alles, Lena A, die ich gefragt habe, ob sie mich gerne heiraten würde, und die mir dar auf antwortete: Ja, wenn ich es ernst meine und hinter ihr stehe. Ich müsse aber hier kommen und um ihre hand an halten.

Da zu bin ich bereit und es gelang mir einen flug nach Bourgas zu buchen, um ihren vater A auf zu suchen, da mit er unser vater werde.

Lena A hatte an meiner existentiellen krise – da von war sie zeugin auf facebook – leb haft an  teil genommen. Sie ist in leiden schafft zu mir ent brannt und hat ständige angst um mich. An schlaf war nicht mehr zu denken.

Sie zeitigte die gleichen leben’s gefährlichen symptome wie ich – es liegt eine aus geprägte folie à deux vor, die nur durch die mächtigste der drei oben genannten gnaden gaben heil bar ist – nämlich durch liebe des auf erstandenen fleisches. Da wissen die herren psychiater trotz Sigmund Freud’s heilung durch liebe – postuliert in seiner analyse von Jensen’s Gradiva – herzlich wenig von – wie mir an eigenem leib vor geraumer zeit wider fahren ist. Lena A suchte ich nämlich im Vivantes Klinikum Karl Bonhoefer, zu dem nur erste klasse patienten zu gang haben. Eine an meldung gibt es nur für forensische psychiatrie – man hat es hier mit einer aus geprägten klassen gesellschaft zu tun. Happy few und schuld un fähige straf täter sind je weil’s unter sich.

Da mal’s habe ich das er leben dürfen. Mein bruder K brachte mich mit seinem auto auf meinen wunsch da hin und sah so fort die vergeblichkeit einer auf nahme.

Ich aber setzte mich mit einer sprudel flasche für 40 cent in den hof der kantine unter einen schattigen baum. Ich ass mein selbst mit gebrachtes mit tag essen und rauchte inner halb von ein ein halb stunden drei zigarillos. Ausser dem nahm ich einen ananas quark für 1.60 euro als nach tisch. Mein bruder war in zwischen ab gefahren – er sah, dass ich nicht von der stelle, an der ich Lena A vermutete, weichen würde.

Nach dem mahle ging ich zur post station, auf deren klingel schild klein geschrieben auf nahme stand. Man ver wies mich in haus 20, dort residierten die ärzte. Ich meldete mich an, sprach: Ich heisse Egon; ich bin leben’s gefährlich er krankt und bitte um be handlung. 

Der arzt werde mich gleich auf suchen, antwortete die dame von der auf nahme.

Ich hatte noch zeit ein kosten loses wasser zu trinken, da kam ein kleiner untersetzter pykniker mit macht ambitionen und forderte mich auf, weg zu gehen und im Humboldt Kranken Haus um eine kur zu bitten. Ich sprach, das sei unter lassene hilfe leistung, da wurde er ärgerlich und befahl mir energisch, mich zu trollen.

Ist Lena A hier? wollte ich dar auf von ihm wissen. Er ver neinte es nicht – d. h. er be jahte es auch nicht – und herrschte mich an, er gebe keine aus kunft über patienten. Was heisst aus kunft, du arsch loch, schrie ich, ich möchte sie b esuchen.

Da grinste er sieges gewiss und drohte mit der polizei. Das hätte für mich zwang’s ein weisung und be handlung mit viel zu starken luziferischen medikamenten be deutet. Ich wäre für immer invalidiert worden und hätte in der hälfte des leben’s Hölderlin’s schicksal geteilt und mein geistiges da sein verloren. Es ist ander’s gekommen. Ich trank noch einen kaffee, kommentierte gegen über den wartenden patienten mit Dylan’s one more cup of coffee – tat einen grossen schluck und ergänzte den vers – ’fore I go to the valley below. Dann rief ich in die wartende menge: My psychoanalyst is an idiot (Georg Kreisler). Von einer einzigen traurig blickenden dame ver abschiedete ich mich mit dosvidanje. Schliesslich ver liess ich mit meiner schweren gepäck tasche und meinem ruck sack das haus 20 und sah in einiger ent fernung vor mir einen wagen mit der auf schrift securitas. Ich kehrte um, kehrte noch ein mal um, hängte die häscher ab und ging wieder zur post stelle.

Eine freundliche an gestellte fragt nach meinem begehren. Ich wolle einen brief für Lena A ab geben. Ob sie im mass regel voll zug unter gebracht sei. Nein, sie sei bei einem russischen psychiater in be handlung. Ah, dann wisse sie, wo hin die post gehe, nämlich in dessen fach. Das würde meinen brief ent heiligen – entgegnete ich – wenn die schmutzigen finger dieses kretin meine post berühren. Ich würde sie Lena A ein ander mal geben. Dann zündete ich mir einen weiteren zigarillo an und rauchte ihn auf einer bank nahe beim aus gang zur hälfte und endlich schüttelte ich den staub von meinen füssen und verliess dieses K.Z.“